Die langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass Aufnahmen nur bis zu einer bestimmten Brennweite in der Dachsternwarte Sinn machen. Störfaktoren wie z.B. die Wärmeabstrahlung
des Hauses, die in den kalten Wintermonaten besonders schlimm ist, wirkt sich bei den Aufnahmen besonders negativ aus.

Um das lästige Haus-seeing zu umgehen und die Auflösung der Astroaufnahmen zu steigern, startete ich das Projekt Gartensternwarte. Ziel war hier, mit mehr Brennweite, eine deutlich bessere Auflösung zu erreichen.

Es handelt sich hier um einen Eigenbau.

 Unterbau und Kuppel bestehen aus einer Stahlkonstruktion.
Da es sehr schwer ist eine Sternwartenkuppel in Form einer Halbkugel selbst zu bauen, habe ich mich entschlossen, eine eckige Konstruktion zu entwerfen.
Es war mir auch sehr wichtig den Kuppelspalt beweglich zu halten, den dies ist bei Streulicht von großem Vorteil.

Eine schwere Stahlsäule, die aus 150 x 10 mm Stahlflachprofilen gefertigt wurde, trägt die
deutsche Montierung und die Optik.

Die Bilder zeigen den aktuellen Stand des Observatoriums:

10Micron GM4000 Montierung

Optiken:
C14,
RC250 Astrosib
6“ TMB Apo-Refraktor

Gartensternwarte11